Schallschutzwand Erlangen Bruck für Max Bögl
Der Streckenabschnitt ist Teil der ICE Strecke Nürnberg – Leipzig, der VDE 8 (Verkehrsprojekt der deutschen Einheit). Die Zuggeschwindigkeit in diesem Abschnitt beträgt 200 km/h, Gleisabstand ist 3,80 m und die Gesamthöhe der Lärmschutzwand beträgt 5,5 m über Oberkante Stützwand. Da die Schallschutzwand die in der Richtlinie geregelte maximale Höhe von 5 m überschreitet, musste hier eine UIG (unternehmensinterne Genehmigung) beantragt werden. Der Auftrag beinhaltet die Planung, Lieferung und Montage von insgesamt 2.287 m² Schallschutzwand und 1.100 m² Vorsatzschale, 18 Stück in die Wand integrierte Oberleitungsmasten (auf dem Bild noch nicht zu sehen) und die komplette innere sowie äußere Erdung. Systemaufbau: Die Pfosten werden mit einem speziell für Hochgeschwindigkeitsstrecken entwickelten und DB-zugelassenen Verankerungssystem verankert und untermörtelt. Als Lärmschutzelement wird ein hochabsorbierendes Aluminiumelement mit einer Schallabsorption von 11 dB und einer Luftschalldämmung von 30/25 dB eingebaut. Die Vorsatzschale erreicht die gleichen Werte. Geerdet wird die Wand über Erdungsfedern, welche am jeweils oberen Element mit dem Pfosten verbunden werden, und dieser dann mit in der in der Kappe einbetonierten Erdungsbuchsen mittels Erdungskabel geerdet werden. Die Erdung der Vorsatzschale erfolgt mittels Prellleiter.
Strecke Schwerte – Holzwickede im Auftrag der Ed. Züblin AG
Ein weiterer Auftrag erfolgte durch die Ed. Züblin AG. Er ist Teil der Lärmsanierung an der Strecke Schwerte – Holzwickede. Die Leistung beinhaltet die Lieferung und Montage von 13 Stück Torsionsbalken mit einer Gesamtlänge von über 236 m und einem Gesamtgewicht von ca. 125 to. Die Torsionsbalken werden mit der Hering-Gleiskranflotte in nächtlichen Sperrzeiten montiert. Ausführung: KW 31 – 36.
Auftrag von Max Bögl: Teilstück der VDE 8, Abschnitt Erfurt – Ilmenau
Auf einem weiteren Teilstück der VDE 8, Abschnitt Erfurt – Ilmenau, werden von uns 8 Brückenbauwerke mit 6.233 m² Schall – und Windschutzwänden ausgestattet. Hier beträgt die Zuggeschwindigkeit 300 km/h, was für die Schutzwände höchste statische und dynamische Belastungen bedeutet. Mit einem Nebenangebot bezüglich der Pfostenverankerung, einer innovativen, bisher nicht gebauten Pfostenverankerung, konnten wir den Auftrag gewinnen. Auch die von Hering Bau entwickelte und geschützte akustische Abschirmeinheit als unterer Abschluss zur Brückenkappe, wird hier zum ersten Mal verbaut. Die Ausführung beginnt Mitte August und endet im Herbst dieses Jahres.
Im Auftrag der Wayss & Freytag Ingenieurbau AG Lärmschutzwand AS Lederhose

Der aktuellste Auftrag ist die Lärmschutzwand AS Lederhose, an der A9 bei Triptis. Hier werden drei Lärmschutzwände aus Stahl, Betonsockel und transparentem Acrylglas errichtet. Desweiteren liefert Hering auch die Rammrohrgründung für alle Bauwerke. Die erste Wand steht am 09.08.2013, die anderen beiden werden im Frühjahr 2014 gebaut.

