Ruanda ist eine aufstrebende Demokratie, ein ganz kleiner Staat in Afrika, etwa so groß wie Saarland und Rheinland Pfalz zusammen mit 10,5 Mio. Einwohnern. Nach dem Genozid 1994 hat sich viel verändert. Ruanda positioniert sich als Drehscheibe der Region Uganda, Kenia, Tansania und will Infrastrukturknoten in der Region werden. Das Land lebt derzeit hauptsächlich von Agrarwirtschaft, Tourismus und auch einigen Rohstoffen.

Am 6. August 2013 hat die Botschafterin von Ruanda Christine Nkulikiyinka zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Helga Daub unser Unternehmen Hering Bau besucht, um über wirtschaftliche Zusammenarbeit zu sprechen. Die Vision 2020 der Regierung von Ruanda ist es, wirtschaftlich eigenständig zu sein. Man versucht, Unternehmen ins Land zu bekommen, die dort investieren und Arbeitsplätze schaffen und zwar mittels Investitionsschutzabkommen, Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland, das ist in Arbeit und andere Investitionsunterstützungen.
Annette Hering hat das Unternehmen vorgestellt, vor allem die Aktivitäten in Südafrika, die Entwicklung von Toilettenanlagen, Abwasserreinigungssystem und Biogasanlagen für Afrika. Frau Nkulikiyinka fand diese Produkte hochinteressant auch für ihr Land.
Ein zweiter möglicher Ansatzpunkt für Kooperation ist die Zusammenarbeit in der Ausbildung gewerblicher Bauberufe. Beide Ansätze werden nun weiter verfolgt.
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