Das Projekt Riedberg ist seit den sechziger Jahren das größte Neubaugebiet im Raum Frankfurt am Main und liegt unmittelbar neben den dort angesiedelten naturwissenschaftlichen Fachbereichen der Frankfurter Universität, dem FIZ, dem Innovationszentrum Biotechnologie und anderen Instituten. Das RiedbergZentrum besteht aus einem Handelsteil mit Einkaufsmärkten, kleineren Geschäften und einer Gastronomie, aus weit über 100 Mietwohnungen und aus einem Solitärgebäude mit Büros und Arztpraxen, dessen Betonfassade von Hering Hochbauen geliefert und montiert wurde. Ursprünglich war dieses bereits von weitem erkennbare Gebäude mit fünf Etagen geplant, doch noch während der Bauzeit entschloss sich der Bauherr für ein zusätzliches Geschoss.

Die Architekten schneider & schumacher aus Frankfurt/Main planten eine markante Beton- und Glasfassade, die mit 5 m hohen V-Stützenverkleidungen aus dem Boden herauswächst und in sehr schlanke, nach oben strebende Fassadenplatten übergeht. Die Ostansicht des Gebäudes ist mit einem Radius von ca. 7 m so stark gekrümmt, dass dort die V-Stützen polygonartig ausgeführt werden mussten – eine Herausforderung für den Schalungsbau. Insgesamt kamen 187 scharfkantige Fertigteile in glattem Weißbeton mit einer Fläche von 690m² zur Ausführung.

