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Detentiecentrum Alphen aan den Rijn

Im Februar 2007 wurde das letzte Fertigteil montiert und somit die um das Gefängnis verlaufende Ringmauer geschlossen. Die Montage von etwa 950 Fertigteilen in den Ausführungsvariationen schwarz gewaschen, weiß glatt geschalt und weißem Sichtbeton mit Bambusstruktur an der Außenfassade erstreckte sich von Oktober 2005 über ca. eineinhalb Jahre. 

Die Arbeiten des Generalunternehmers, der Bouwcombinatie Detentiecentrum van Wijnen Timmers, sind damit jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Außenanlagen und vor allem der Innenausbau der einzelnen Gebäude wird noch fertig gestellt und vorrausichtlich bis Mitte des Jahres andauern. In dieser Bauphase hat die niederländische Justizbehörde erste Maßnahmen getroffen, um die zukünftige Sicherheit der Institution zu gewährleisten. Die Baustelle wird nun bewacht und darf nur nach Ausweiskontrolle betreten werden.

Detentiecentrum Alphen aan den Rijn

Probewohnen im Bau

Bevor das Gefängnis in Betrieb genommen werden kann, findet ein Probewohnen statt. Dabei werden Angestellte des Generalunternehmers (Bouwcombinatie Detentiecentrum van Wijnen Timmers), der Justizbehörde und Soldaten sämtliche Anlagen des Gefängnisses ein Wochenende lang testen. So müssen sich die ersten Gefangenen noch gedulden, bis sie in ihr neues, modernes Domizil umziehen dürfen.

Insgesamt fasziniert der Bau durch seine einfache Architektur und imponiert durch seine enorme Größe. Sowohl der Bauherr als auch der Architekt sind sehr zufrieden mit der Umsetzung Ihrer Vorstellungen. Besonders die Scharfkantigkeit der Fertigteilelemente hat den Architekten beeindruckt, da in den Niederlanden die Kanten üblicherweise mit Hilfe einer Dreikantleiste ausgeführt werden. In den nächsten Jahren sollen drei bis vier weitere Gefängnisse gebaut werden.


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