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Gemeinsam mit Volkswagen Immobilien baut Hering mit am InformationsLogistikCenter in Braunschweig

Volkswagen Immobilien übernahm bei diesem Bauvorhaben die Projektentwicklung und -realisierung und errichtete als Generalübernehmer für die Volkswagen Financial Services AG für 15 Mio. Euro das InformationsLogistikCenter (ILC). Im Norden der Stadt Braunschweig zwischen Nordhoffstraße und Autobahn 391 in Rühme gelegen, bündelt die Volkswagen Financial Services AG auf einer Nutzfläche von 8.000 m² verschiedene Logistikfunktionen, u.a. die größte Kfz-Briefverwaltung ihrer Art in Europa, mit dem Ziel die Arbeitsabläufe zu verbessern, um seine Kunden noch schneller bedienen zu können. 220 Arbeitsplätze befinden sich hier unter einem Dach, die zuvor in zwölf verschiedenen Gebäuden untergebracht waren. Begonnen wurde mit dem Bau im Mai 2008, Mitte August 2009 konnte das Gebäude nun bezogen werden.

An den planerischen und ausführenden Tätigkeiten bei der Errichtung des ILC waren überwiegend regionale Unternehmen beteiligt. Für die Entwurfs- und Durchführungsplanung zeichnete das Braunschweiger Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann verantwortlich.

Vorhangfassade InformationsLogisticCenter

Das zweigeschossige Gebäude mit ca. 107m Länge und 57m Breite gliedert sich in drei Baukörper, die zu einer einfachen und signifikanten Komposition verbunden werden. Im mittleren Gebäudebereich überspannt das Obergeschoss brückenartig die zwei erdgeschossigen Kuben. Diese zeigen eine unregelmäßige Abfolge von geschosshohen Elementen, die sich abwechselnd transparent und massiv darstellen. Die geschlossenen Teile sind mit großformatigen, scharfkantigen, weißen Fertigteilen verkleidet. Die transparenten Teile bestehen aus einer Pfosten-Riegel-Konstruktion.

Vorhangfassade Innenhof

Im Juni 2008 wurde Hering mit der Ausführung der Betonfassade beauftragt. Passend zu den Materialien der Pfosten-Riegel-Konstruktion wünschte die Architektin ein kühles, nüchternes Weiß. Es sollte jedoch keine glatt geschalte Oberfläche zur Ausführung kommen, bei der die Farbigkeit ausschließlich über Pigmente erreicht wird. Doch Feinwaschen und Säuern brachten auch nicht das erhoffte Ergebnis. Immer war ein leichter Stich ins beigefarbige zu erkennen. Erst das Strahlen brachte Hering weiter. Mit dieser Bearbeitungsmethode wird das Korn, in diesem Fall Nordisch weiß, angeschlagen. Damit verliert es an Eigenfarbe und erhält so ein etwas ``milchiges´´ Aussehen - genau dieser Farbton war es, der zu den angrenzenden Materialien in der Fassade passte.

Insgesamt kamen 1.200m², bestehend aus 170 Fertigteilen, zur Ausführung. Zusätzlich sollte eine zweiflügelige Tür bekleidet werden. Das ließ sich natürlich nicht mit dickwandigen Fassadenplatten verwirklichen. Hier kam betoShell® zum Einsatz. Mit nur 2 cm ``Dicke´´, der gleichen Oberfläche und Farbigkeit wie die Fassade, entstand so eine Tapetentür, die sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt.


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