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Girls´Day bei Hering Bau war ein Erfolg

Über 126.000 Mädchen nahmen am 23. April am bundesweiten Girls´Day statt. Beim 9. Mädchen-Zukunftstag erkundeten wissbegierige junge Frauen Berufe aus dem Bereich Technik und Forschung. Im ganzen Land öffneten Firmen, Werkstätten, Stadtverwaltungen,  Universitäten,  Polizei-, THW-und Feuerwehrstationen, Kasernen und zahlreiche weitere Einrichtungen ihre Pforten für Mädchen, die Impulse für ihre Berufswahl erhalten möchten.

Über 9.000 Veranstaltungen gab es bundesweit im Rahmen des Aktionstages, der seinen Ursprung in den USA hat und in zahlreichen Ländern Europas durchgeführt wird. Trotz einer im Schnitt sehr guten Schulausbildung wählen die meisten Mädchen und jungen Frauen immer noch „typisch weibliche“ Ausbildungen und Studienfächer. Der Girls´Day bietet Schülerinnen ab der 5. Klasse für einen Tag die Möglichkeit, in sogenannte „Männerberufe“ hineinzuschnuppern und Möglichkeiten für die berufliche Zukunft zu entdecken.

In diesem Jahr bot die Hering-Gruppe sogar zwei Aktionen: Nicht nur am Standort Burbach  sollte das Hineinschnuppern stattfinden; auf der iaf in Münster konnten Teilnehmerinnen des Girls´ Day Fahrwegstechnik hautnah erleben. Der dritte Messetag fiel auf den Austragungstag des Girls´Day, daher stand dieser Tag mit Unterstützung des VDEI (Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure e. V.) unter dem Motto desselben. Am Hering-/ Kirow-Stand warteten Annette Hering und Peter Kölsch auf die 16 Besucherinnen, um ihnen die Funktionen eines Krans vorzuführen. Die Mädchen konnten dann sogar in der Krankabine Platz nehmen, um die gezeigten Aktionen teils selbst auszuführen. Anschließend konnten die jungen Frauen noch das Zugfahren am Fahrwegsimulator üben und bei der Firma Robel eine Schiene versetzten und einbauen.

In Holzhausen trafen am selben Morgen 24 Mädchen aus Schulen in Burbach, Haiger und Siegen ein. Nach einer Einweisung wurden die Teilnehmerinnen im Alter von 13 – 16 Jahren komplett mit Schutzkleidung ausgestattet. Unter den wachsamen Augen der Hering-Betreuer ging es dann gruppenweise zu 4 Stationen, wo die Mädchen kräftig mitanpacken konnten. Hier wurden die Tätigkeiten der folgenden Ausbildungsberufe demonstriert: die der Beton- / Stahlbetonbauer(in), der Mechaniker(in) für Land- und Baumaschinentechnik, die der Teilezurichterin sowie die der Baggerführer(in). In der Werkstatt fertigten die Teilnehmerinnen selbst Briefbeschwerer an, während im Labor des Fertigteilwerks Beton für Musterplatten angerührt wurde. 

Wie schon im Jahr zuvor hatten alle einen Riesenspaß beim Minibaggerfahren. Hier wurde nicht nur ein Parcour bewältigt und Sand geschaufelt – auch die Funktionen und technischen Details der Bagger standen auf dem Programm. Für die Mädchen war der Tag aufregend und aufschlussreich, und so verkündete eine Nachwuchskraft schließlich: “Ich werde mich auf jeden Fall hier bewerben!“


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