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Hering-Außenbahnsteige für die Hauptstadt

Wirklich „mitten drin“ war der Gleis- und Ingenieurbau : Im Herzen Berlins, im Stadtteil Schöneberg, wurden am S-Bahn-Haltepunkt Julius-Leber-Brücke (ehemals Kolonnenstraße) zwei Außenbahnsteige in modularer Bauweise errichtet. Die Firma Ludwig Freytag erstellte die dazugehörigen Tiefbauarbeiten, Treppenanlagen und Aufzüge, alles ist barrierefrei. Daten der Bahnsteige: Länge = jeweils 157 m, Breite = 3 – 6 m, Höhe = 96 cm über Schienenoberkante. Im Auftrag der DB Station & Service AG Berlin wurde eine Bahnsteigfläche von 1.400 m² bebaut.


Da die Baustelle sehr zentral gelegen und daher auch sehr beengt ist, wurden die Hering-Bahnsteig-Teile per Bahnwagen in einem einzigen 500 m langen Zug mit 18 Waggons angeliefert. Dieser Zug ist der längste, der jemals in der Hering-Geschichte zum Einsatz kam. Das Abladen und Montieren erfolgte per Mobilkran.

Die Vollsperrungen betrugen pro Wochenende 52 Stunden, wobei sich zwei Kolonnen schichtweise abwechselten. Hierbei handelt es sich um die längste, durchgehende Bahnsteig-Bauzeit in der Gleis- und Ingenieurbau-Historie. Die Inbetriebnahme soll am 30.04.2008 erfolgen.


modula-Bahnsteig in Berlin-Schöneberg


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