Vom 24. bis 26. Februar fand in Ulm die bereits 59. Ausgabe der Ulmer Betontage statt. Auf dem Kongress trafen sich Experten der Beton- und Fertigteilindustrie aus ganz Europa, um sich über die Innovationen der Branche zu informieren und auszutauschen.
Jeder Teilnehmer konnte täglich, je nach Interesse, an verschiedenen Podiumsdiskussionen und Vorträgen teilnehmen. Das vielseitige Programm wurde durch Praxis-Workshops und eine Fachausstellung abgerundet.
Am Mittwoch, den 25. Februar hielt Unternehmensleiterin Annette Hering den Vortrag „Architekturfassaden aus Textilbeton – Ökobilanz und ausführende Projekte“. Im Mittelpunkt standen der Verbundswerkstoff Textilbeton und dessen Vorteile gegenüber Stahlbeton. Hering hat bereits zahlreiche Projekte mit diesem innovativen Fassadenmaterial realisiert, dessen Oberfläche hinsichtlich der Gestaltungsvielfalt einer herkömmlichen Stahlbeton-Fassade in nichts nachsteht.
Der Aspekt der Nachhaltigkeit spielt bei Hering eine zentrale Rolle. Auch die ökonomischen, soziokulturellen und ökologischen Unternehmensziele thematisierte Frau Hering während Ihres Vortrags. So wurde das Unternehmen bereits mehrfach mit Qualitätssiegeln, beispielsweise der CrefoZert für Bonität oder dem deutschen Unternehmenspreis Gesundheit, ausgezeichnet. Zukünftig soll weiter an diese Erfolge angeknüpft und der Bereich Textilbeton ausgebaut werden, dessen Eigenschaften den Anforderungen für nachhaltiges Bauen entsprechen.
„Textilbeton ist durch die Verwendung von nicht-korrosionsanfälligen Glas- oder Carbonfasern die revolutionäre Weiterentwicklung des Stahlbetons … und durch die erhebliche Ressourceneinsparung unter Umständen auf dem Weg zu Primärbaumaterial der Zukunft.“


