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KMar – Marinekaserne Amsterdam - Fassade beeindruckt durch schlichte Besonderheit

Marinekaserne Amsterdam
Architekt: Wansleben-Architekten, Köln

Die Marinekaserne der niederländischen Nationalpolizei, der Koninklijken Mare-chaussee (KMar) im Zentrum von Amsterdam direkt am Nordseekanal gelegen, wurde von dem Kölner Architekturbüro Wansleben mit einer Außenfassade von vordergründiger Schlichtheit entworfen, die aber auch den wehrhaften Charakter des Gebäudes transportiert.

Dazu gehörte, dass die dunkle Oberfläche in der Struktur einem gewebten Teppich gleicht. Hering setzte Dreikantleisten als profilierte Schalungen ein und konnte damit erreichen, dass das Korn nach der Oberflächenbearbeitung, in diesem Fall dem Waschen, gleichmäßig aus der Oberfläche heraus steht und somit die gewünschte Struktur erhielt.

Eine weitere Besonderheit ergab sich aus dem Wunsch, die Frontseite der Fassadenelemente in farblichem Kontrast zu den Fensterlaibungen zu fertigen. Dafür verwendete Hering bei der Herstellung der Betonfertigteile dunkles Korn, aber keine Pigmente zur Farbintensivierung. Beim Waschen der Frontseite wurde das Korn und somit eine dunkle Oberfläche freigelegt. Die glatten Flächen der Fensterlaibung behielten die helle Farbigkeit des Zementleims. Auch glänzt das als Körnung verwendete Labrador bei Sonneneinstrahlung und verleiht der Oberfläche so noch einen zusätzlichen Effekt.

Herstellung in profilierter Schalung, gewaschene Oberfläche

Die Außen- und Innenschale der Fassadenelemente wurden getrennt voneinander hergestellt. Diese Produktionsweise setzte bei Toleranzen von +/- 5 mm eine große Sorgfalt bei der Herstellung voraus, damit die jeweils 16 Fensteröffnungen pro Platte später passgenau zueinander montiert werden konnten.

Weitere Projektbeschreibungen für Fassaden mit verschiedenen Betonoberflächen


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