Im Februar hat der nationale Inventarbericht 2010 zum Klimaschutz für Deutschland festgestellt, dass Deutschland für 2008 sein Ziel gemäß Kyoto-Protokoll erfüllt hat und international Vorreiter bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen ist. Die Treibhausgase sind in Deutschland im Jahr 2008 gegenüber 1990 um 22,2 % (das sind 280 Mio. Tonnen) zurückgegangen. Das ist ein toller Erfolg für Politik, Bürger, Unternehmen und Umweltakteure in Deutschland.
Die Hering Unternehmensgruppe hat in ihren Unternehmenszielen seit einigen Jahren die Ziele der Kyoto-Protokolle als Vorbild genommen und versucht, diese zu übertreffen.
CO2-Reduzierung Hering Unternehmensgruppe 1990 bis 2009
| CO2 in t Abschätzung für 90er bzw. als Jahreshöchstwert bis zu | 1700 | |
| ab 1994 Schalungsholzverfeuerung | -100 | -6% |
| ab 2003 Wärmepumpe PT-Halle | -15 | -1% |
| ab 2004 Ökostrom | -435 | -26% |
| ab 2006 Gutschrift für Photovoltaik (für erzeugten Strom) | -70 | -4% |
| ab 2009 zusätzlich Waldholzverfeuerung mindestens | -250 | -15% |
| 830 | -51% | |
| zwischenzeitliche Reduktion durch Biodiesel pro Jahr | -40 | -2-3% |
| ggf. weitere Substitution von Gas durch Holz oder andere Biomasse möglich | -50-200 | -3-12% |
Hering hat seine jährlichen Treibhausgasemissionen (CO2) in den letzten 19 Jahren um 51 % senken können! Die Gründe für die verschiedenen Reduzierungsschritte sind in der Tabelle aufgeführt. 1994 hat Hering entschieden, das Abfallschalholz zu verheizen. 2003 wurde eine neu gebaute Montagehalle mit Wärmepumpentechnik ausgestattet. Seine Stromversorgung hat Hering 2004 komplett auf Ökostrom umgestellt, 2006 dann eine Photovoltaikanlage eingerichtet und 2009 die Holzheizung für zusätzliche Waldholzverfeuerung erweitert.
Potential steckt nun in den Treibhausgasemissionen aus Verkehr. Viele Mitarbeiter von Hering wählen bereits CO2- ärmerer Autos, die die Umwelt weniger belasten. Wichtig ist es, dass die Automobilindustrie in diesem Thema unterstützt. Das Angebot an attraktiven dazu beitragen, dass wir auch hier die Umwelt weniger belasten. Wichtig ist es aber, dass wir von der Automobilindustrie in diesem Thema unterstützt werden. Wir brauchen einfach stärkere Fahrzeuge, die emissionsärmer und trotzdem zuverlässig sind. Das Angebot an CO2 –armen Autos ist noch viel zu gering.
Annette Hering

