Menü
News & Newsletter
Bleiben Sie informiert

Südafrika bietet deutschen Unternehmen große Chancen

Der weitere Ausbau der deutsch-südafrikanischen Wirtschaftsbeziehungen stand im Mittelpunkt des 3. Deutsch-Südafrikanischen Wirtschaftsforums am 23. Oktober 2012, an dem sich auch Annette Hering, Geschäftsführerin der Hering Bau GmbH & Co. KG, beteiligte.

„Südafrika ist Deutschlands wichtigster politischer Partner in Subsahara-Afrika“,

hob Ruth Herkes, Staatssekretärin im BMWi, bei der Eröffnung des Forums am 22. Oktober 2012 hervor. „Deutsche Unternehmen müssen jedoch noch größere Anstrengungen unternehmen, um im Wettbewerb mit anderen Ländern wie zum Beispiel China zu bestehen“, forderte Sie die deutsche Wirtschaft zu einem stärkeren Engagement in Südafrika auf.


Das Deutsch-Südafrikanische Wirtschaftsforum wurde zum dritten Mal vom Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft und der deutsch-südafrikanischen AHK organisiert. An dem Forum nahmen mehr als 200 Unternehmensvertreter aus Deutschland und Südafrika teil. In seiner Eröffnungsrede forderte der Hauptgeschäftsführer des Afrika-Vereins, Christoph Kannengießer, Südafrika und Deutschland sollten in die gemeinsamen Wirtschaftsbeziehungen auch in den aktuell unruhigen Zeiten investieren, statt von der Substanz zu leben. Die Bundesregierung solle mehr Präsenz auf dem chancenreichen afrikanischen Kontinent und speziell in Südafrika zeigen.

Das zentrale Thema des Forums waren der Ausbau der Infrastruktur. Allein der südafrikanische Stromkonzern Eskom will bis 2017 rund 450 Mrd. Rand (ca. 40 Mrd. Euro) in den Ausbau der Kraftwerke und der Infrastruktur investieren, sagte der stellvertretenden Ministers für Öffentliche Unternehmen, Bulelani Gratitude Magwanishe, in Berlin. Weitere Investitionen sind in Häfen, Eisenbahnen und Straßen geplant, berichtete der Minister.

Der Chefvolkswirt der südafrikanischen Standard Bank ging auch auf die aktuelle politische und wirtschaftliche Situation Südafrikas ein. "In den letzten Jahren haben wir eine Reihe von Protesten erlebt. Es gibt eine Vielzahl von Defiziten und noch immer sind viele Menschen in Südafrika marginalisiert", sagte er. Er äußerte jedoch die Hoffnung, dass nach dem nächsten ANC-Parteitag im Dezember 2012 eine Phase anbricht, in der wieder Vertrauen aufgebaut wird. Der ehemalige Daimler-Vorsitzende Jürgen Schrempp sprach sich in seiner Rede ebenfalls dafür aus, die positiven Entwicklungen seit dem Ende der Apartheid nicht zu vergessen. Südafrika steht noch immer im Wettbewerbsbericht des World Economic Forums vor Ländern wie Indien, Mexico und Russland, sagte Schrempp.


Das deutsch-südafrikanische Handelsvolumen erreichte 2011 ein Handelsvolumen von 14,8 Mrd. Euro. Allein die deutschen Exporte nach Südafrika hatten einen Wert von 8,6 Mrd. Euro. Auch als Investitionsstandort ist die Kaprepublik der wichtigste Zielmarkt für deutsche Unternehmen in Afrika.



Weitere Informationen zur Arbeit des Afrika-Vereins finden Sie unter www.afrikaverein.de.


Icon Social Media Auswahl